10 Dinge, die ich nicht mehr kaufe + passende Alternativen

Hier eine neue Hose, da einen anderen Pulli, wie wäre es mit einer schönen Tasche, Ich könnte doch wieder ein Paar schöne Schuhe gebrauchen. Wie wäre es noch mit einer Saftpresse, einem weiteren Teppich oder noch einem Regal, welches ich UNBEDINGT brauche? 
Doch benötige ich es wirklich? Das ist die Hauptfrage, die du dir ständig stellen solltest. Denn durch die Zeit, die ich mich mit Minimalismus und Nachhaltigkeit beschäftige, hinterfrage ich auch dementsprechend meine Bedürfnisse und mein Kaufverhalten. Im Nachfolgenden liest du, welche 10 Dinge es sind, die ich nicht mehr kaufe – und passende Alternativen.

1. Neue Kleidung

Meine Capsule Wardorbe beinhaltet meine Kleidung für alle Jahreszeiten. Sie umfasst lange, kurze, dicke wie dünne Oberteile und Hosen. Ich habe mich auf die Farben Blau, Weiß und Schwarz reduziert mit ein / zwei farbigeren Akzenten wie Gelb oder Grün. Außerdem gibt Grau in verschiedenen Varianten dem Outfit manchmal das nötige Etwas.

2. Neue Bücher kaufen

Ich gab ich es auf, Bücher neu zu kaufen. In meiner Umgebung gibt es nämlich zwei öffentliche Buchschränke. Diese Bücherschränke sind eine schöne Überraschungsbox, du weißt nie was du bekommst. Vor allem ist es eine nachhaltige Alternative gegenüber dem Neukauf. Ich bekam letztens eine ganze Reihe von englischsprachigen Büchern vom selben Autor. Da ich mit meinem Freund ständig auf Englisch rede, ist dies eine schöne Möglichkeit, Freizeit mit Lernen zu verbinden und dabei die Umwelt zu schonen.

3. Getränkeflaschen

Ich bin mit dem Kauf von Getränkeflaschen (Plastik + Glas) aufgewachsen. Doch irgendwann kam der Wechsel zu wiederverwendbaren Flaschen, z.B. aus Glas oder aus Metall. Meine letzte Anschaffung (gebraucht) ist eine Insulated Bottle von „klean kanteen“. Der Nutzen einer solchen Flasche schont die Umwelt, in der Kombination mit Leitungswasser trinken ist es sogar noch besser! 

4. Frischaltefolie

Frischhaltefolie ist eine nicht wirklich nachhaltige Option. Nach dem Kochen oder Backen gibt es viel schönere und vor allem bessere Alternativen, die es einem erlauben, seine Nahrungsmittel langfristig frisch zu halten und zu lagern. Glasbehälter, Boxen, Stofftüten oder Bienenwachstücher sind gute und nachhaltige Möglichkeiten. Für die Bienenwachstücher gibt es hier eine Anleitung zum Selbermachen oder zum hier welche zum kaufen

5. Notizzettel

Notizzettel sind Papierschnipsel, die schnell und kurzlebig sind. Und dafür kauft man sie mit dem schwer erarbeiteten Geld. Dabei ist der Berg von unbenutzten, nicht mehr benutzten Papier im ganzen Wohnraum verteilt. Wie wäre es, die Papiere zusammen zu suchen, die man sonst wegwerfen würde, und diese zu einem Stapel Notizzettel zu machen? Du wirst überrascht sein, wie viel ungenutztes Papier doch herumfliegt. Nur für einen Einkaufszettel brauchst du keinen extra Einkaufszettel zu kaufen. 

6. Taschentücher, Servietten & Wisch-und-Weg-Tücher

Diese sind in der Regel Einwegprodukte. Wieso nicht zu nachhaltigen Alternativen wechseln? Der gängigste Wechsel ist meist das waschbare Küchentuch, der schwierigste das Taschentuch aus Omas Zeiten. Doch wenn man sich erst einmal überwunden hat, will man es nicht mehr missen. Sie sehen schön aus, man kann sie waschen und somit immer wieder verwenden. 

7. Schreib- & Bastelwaren

Da ich eine kreative Seele besitze, neigt diese dazu, viele Bastel-, Zeichen- und Schreibwaren zu horten. Doch damit ist Schluss! Irgendwann kam ich zur Erkenntnis, dass sie nicht besser werden, wenn ich sie aufspare und nicht benutze. Ich fing jetzt an, meine Notizbücher als Tagebücher zu verwenden, als Übungsbuch für Kaligraphie oder als Ideenbuch für meinen Blog. Somit kann ich meine Kreativität freien lauf lassen und die Mengen an Utensilien endlich ihrem Zweck zuführen. 

8. Teebeutel & Kaffeekapseln

Es gibt schon viele Geschäfte, die losen Tee oder Kaffee anbieten. Die eigenen Behälter sind meist schöner als die fertig abgepackten, es entsteht so gut wie kein Müll bei Benutzung und es sieht dabei auch noch dekorativ aus. Eine Umstellung während des Einkaufens ist es am Anfang definitiv, doch ein Wechsel ist es wert!

9. Geschenkpapier

Man kann kleine Boxen verwenden, die man nicht mehr braucht, diese selbst aus festerer Pappe basteln, Zeitungspapier nehmen, schönes Papier wieder verwenden, nicht mehr gewollte Plakate passend schneiden und mit ihnen einpacken – der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Es fördert die Kreativität, reduziert Müll und man setzt sich mit den Geschenken mehr auseinander, wenn man sich auch noch Gedanken über die Umverpackung macht. Wenn man überhaupt eine verwenden möchte! Natürlich kann man es auch lassen und das Geschenk für sich sprechen lassen!

10. Neukauf vor Reparatur

Wenn Gegenstände, die ich schon besitze, kaputt und reparierfähig sind, werde ich sie nicht durch einen Neukauf ersetzen, weil ich mich vor der Reparatur scheue. Reparaturen sollten als aller ersten in Angriff genommen werden. Somit kannst du deine heiß geliebten Sachen weiterhin benutzen, du schonst – wie schon gesagt – Ressourcen und deinen Geldbeutel. Ich bin es leid, Reparierbares durch Neues zu ersetzen. Dadurch wird man kreativer und umsichtiger mit dem eigenen Hab und Gut. 

Fazit

Es muss nicht immer neu sein. Hinterfrage deine Bedürfnisse. Brauchst du es wirklich jetzt? Neu? Verpackt? Weil du es immer schon so gemacht hast? Entwicklung gehört zum menschlichen Dasein. Bleib nicht stehen, lerne stetig neue Dinge, reflektiere deine Erfahrungen, mach was neues daraus, beschreite einen für dich neuen Weg. Es wird sich für dich lohnen. Denk nicht „Was wäre, wenn…?“. Mach einfach. Wenn es schief geht, dann optimiere es so lange, bis es in dein Leben passt. Aus Fehlern lernen wir, bis wir den Sweet Spot für uns gefunden haben, in dem wir uns wohl fühlen. 

Ich habe nur eine unglaublich kleine Liste erstellt, die bei weitem nicht alles umfasst. Was kauft ihr nicht mehr? Auf was könnt ihr nicht verzichten? Schreibt es ruhig in die Kommentare, Austausch ist immer gut!

tiffeck

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