10 weitere Dinge, die ich nicht mehr kaufe

Ich habe eine Plan für das neue Jahr 2021. Dementsprechend liest du einen neuen Teil der ungeplanten Reihe „10 Dinge, die ich nicht mehr kaufe„. Hier dreht es sich um Konsumgüter, die ich mir nicht mehr kaufen werde – weder stationär noch online.

Der Minimalismus nimmt einen großen Teil ein meines Lebens, doch aktuell in Verbindung mit meinen Zukunftsplänen umso mehr. Um es kurz zu fassen:
Ich möchte in näherer Zukunft mein Leben im nahen Ausland mit meinem Partner verbringen. Dementsprechend werde ich auf die Anschaffung von Konsumgütern nahezu ganz verzichten.


Unterhaltungelektronik

Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Konsolen und auch Handys sind heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Meine Frage dabei ist:
Muss es immer wieder das neuste Modell sein? Brauchst du es? Kannst du dir es überhaupt leisten?
In der Regeln nicht. Die Elektronik an sich, die du schon besitzt – solange sie funktioniert und du mit ihnen zurechtkommst – behalte sie so lange, bis sie (bestenfalls) kaputtgeht. Und dann kannst du dir das Nachfolgemodell holen, wenn du merkst, du kannst nicht ohne.

Wie viele Unterhaltungselektronik benötigst du?

DVD’s, BluRay’s & CD’s

In der Zeit von Streamingdiensten wie Netflix, Disney+ und Spotify gehören vollgestellte Wände mit DVD’s, Blu-ray’s und CD’s der Vergangenheit an. Meistens schaut man einen Film oder eine Serie eh nur ein- bis maximal zweimal. Somit lohnt es sich die Anschaffungen von z.B. DVD’s nicht (mehr). Sie kosten zu viel, nehmen unnötig Platz ein und nach einiger Zeit nutzt man diese eben nicht (mehr).

Netflix, Prime & Spotify ersetzen unsere Heim-Videothek

Bilderrahmen

Ausgedruckte Bilder sind schon was schönes. Vor allem, wenn du ihnen eine ganze Wand widmen kannst – wie meine Eltern. Doch wenn du eine so komisch geschnittene Wohnung hast wie ich, wird es mit einer Fotowand sehr schwer. Nimm dir Zeit, wähle mit Bedacht, welche Fotos es wert sind, in deinem Lebensraum einen Platz einzunehmen. Denn mit den Bilderrahmen nehmen sie definitiv sehr viel Platz ein. Mit einer kleinen Auswahl von Fotografien kuratierst du sie und gibst ihnen eine Wichtigkeit, die sie verdienen.

Kuratiere die Fotos, die für dich sehr wichtig sind.

Dekoration

Dekoration jeglicher Art – aus Papier, Naturalien, Keramik, etc. – sind schon unglaublich schön, doch in der Regel schon unnütz. Keine Frage, wenn du deinen Lebensraum dekorieren möchtest, immer nur zu!
Hier halte ich mich an den Satz:

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Nach diesem Leitfaden dekoriere ich meine Wohnung. Somit fand ich eine für mich gesunde Balance, die mich nicht überwältigt, sondern runterkommen lässt und mich in meinen eigenen vier Wänden wohlfühlen lässt.

So lange du dich wohlfühlst, ist die Menge relativ egal.

Decken

Hier beziehe ich mich auf jede Art von Decke – die auf dem Bett, diejenigen auf dem Sofa, Picknickdecken. Im Laufe der Zeit kommen immer mehr Decken dazu mit der Absicht, sie ja benutzen zu wollen und das diese neue Decke die beste ihrer Art sein wird.
Ich stellte bei mir fest, dass ich doch immer wieder zu der einen greife. Wie bei Kleidung habe ich meine Lieblingsdecke, mit der ich mich am wohlsten fühle. Also, weg mit dem Rest!

Suche dir deine Lieblingsdecke aus und behalte sie!

Schuhe

Für jeden Anlass und jeden Gemütszustand braucht man den perfekten Schuh – für festliche Anlässe schicke, für traurige zurückhaltende, bequeme für den Alltag, coole, um sich anzupassen. Ich habe gehört, wir haben nur zwei Füße, die beschuht werden müssten. Wieso dann für jede erdenkliche Gelegenheit ein Paar vorrätig haben? Und dann auch noch in mehrfacher Ausführung? Sei ehrlich, auf wie viele Hochzeiten oder Beerdigungen warst du in den letzten 5 Jahren? Beschränke dich auf das Wesentliche, die du auch wirklich nutzt und brauchst.

Nutze die Schuhe, die du hast – und auch wirklich regelmäßig brauchst!

Pflanzen (& Untertöpfe)

Pinterest zeigt uns, wie schön z.B. ein „urban jungle“ sein kann. Ich kann mich da auch nur anschließen – wenn es meine Lebensbedingungen doch nur hergeben würde!

Mit der Zeit stellte ich aber fest, dass mein vorhandener Platz nicht ausreicht, alle Pflanzen typgerecht versorgen zu können. Selbst die Pflanzen, die ich schon hatte, mussten irgendwann weichen und ein neues zu Hause finden. Überlege dir also gut, ob und wie viele Pflanzen du dir besorgen solltest. Und vor allem, ob du sie auch ihrem Typ gerecht versorgen kannst. Die Traurigkeit im Nachhinein ist hoch, wenn die geliebte Pflanze doch eingehen sollte.

Niemand hat behauptet, dass ich einen grünen Daumen habe! 😉

Küchenequipment

Diese Rubrik ist die der Unterhaltungselektronik sehr ähnlich. Eine Kaffeekunstpistole, ein elektrische Korkenzieher oder ein Brezel-Waffeleisen – die Welt der unnötigen Küchengadgets ist so groß, dass man sie sich schon gar nicht mehr vorstellen kann. Jede Alltagssituation wird zu einem Problem stilisiert, sodass diese Geräte immer eine Nische finden und sie zu füllen versuchen. Seien wir mal ehrlich zu uns:

All diese Geräte, die nur einen Nutzen erfüllen für einen Fall, der noch nicht mal in fünf Leben auftaucht, sind unnötige Anschaffungen.

Die wichtigsten Utensilien sind gleich zur Hand.

Make up

Wenn du Make up benutzt, dann werde dir klar, welche du in deiner täglichen Routine auch wirklich verwendest. Ist sie denn überhaupt noch „gut“, also noch im Zeitraum der Haltbarkeit? Welche sind „über“ und hast sie nur für den Notfall, der in der Regel nicht eintritt? Sind deine Pinsel und Schwämme noch gut / sauber?

Sei kritisch mit den Produkten, die auf deine Haut kommen. Sie sollen ja auch keine allergischen Reaktionen hervorrufen oder deine Haut im Nachhinein noch mehr beschädigen (z.B. Pickel).

Vor allem ist der Platz im Bad sehr wertvoll und dein Geld auch. Seien wir ehrlich, Make up ist auf Dauer und der Marke entsprechend sehr teuer. Also, Augen auf!

Wenn, dann Naturkosmetik!

10 weiter Dinge, die ich nicht mehr kaufe

10 weitere Dinge, die ich nicht mehr kaufe

Nach und nach wird einem erst klar, womit man eigentlich so auskommt. Dies muss aber eine bewusste Entscheidung sein, nicht eine, die von Außen herbeigeführt wird. Außerdem ist es ein schleichender Prozess bis zur Erkenntnis. Von da aus ist es wieder ein Schritt nach dem anderem, bis zu dem Punkt, an dem du dich gut fühlst.

tiffeck

Kommentar verfassen

Zurück nach oben