frugalistischer Minimalismus

Was versteht man eigentlich unter Frugalismus und Minimalismus? Und was unter „frugalistischer Minimalismus“? Utopia.de veröffentlichte dazu einen wunderbaren Artikel, den ich euch gerne hier verlinke, den Link zum Minimalismus findet ihr auch hier. Frugalismus und Minimialismus sind zwei Auffassungen, die sich in ihrer Absicht ähneln, doch Unterschiede haben. Ich möchte euch hier erzählen, wie die beiden bei mir zusammenfanden und welche Art dabei herauskam.

Was sind Frugal- und Minimalismus?

Um es simpel auszudrücken, fokussiert sich Frugalismus auf das Ziel, finanzielle Freiheit zu erlangen, so schnell und nachhaltig wie möglich. Man reduziert seine Bedürfnisse auf das knallharte Minimum, um somit sein verdientes Geld anzusparen und klug zu investieren. Die Rendite des Investments soll dann für das zukünftige Leben ausreichen. Das funktioniere einfacher, wenn man den minimalistischen Lebensstil beibehält.
Dieser Plan geht besser auf, wenn man einer Arbeit nachgeht, die ein stetes Einkommen generiert, welches man gut investieren kann. Mit einem kleinen Einkommen soll es zwar auch gehen, doch es wird bei weitem schwieriger und langwieriger.

Was versteht man genau unter Minimalismus? Es wird als konsumkritischer Weg angesehen, der auch nachhaltige und Mental-Health-Aspekte in sich trägt. Man muss sich selbst bewusst sein, was man wirklich braucht und benötigt, den Rest gibt man weg – es gibt verschiedene Wege für die Weitergabe seiner nicht mehr benötigten Gegenstände. Nicht nur dein Wohnraum ist befreit von unnötigen Dingen, auch deine Persönlichkeit ist jetzt befreiter. Sie kann sich besser auf sich fokussieren und somit aufblühen.

Minimalismus spielt im Frugalismus neben der extremen Sparsamkeit eine weitere Hauptrolle. Umgekehrt ist das Finanzielle im Minimalismus ein schöner Nebeneffekt, auf den man im Grunde eigentlich nicht aus ist. Dessen Ziel ist die Konsumverweigerung, die Persönlichkeitsentwicklung und die Nachhaltigkeit.

Vermischung beider Lebensweisen

Beide Lebensweisen vermischen sich bei mir zu einer – ich nenne ihn „frugalistischer Minimalismus“. Einige Teile des finanziellen Aspekts des Frugalismus spricht mich sehr an, sodass ich ihn in mein minimalistischen Lebensstil eingebettet habe. In unserer Gesellschaft ist es leider so, dass Konsum und Geld im Fokus stehen und – vor allem ohne Geld – nichts zu erreichen ist. Wir sind es gewohnt zu arbeiten, um Geld zu verdienen.
Doch das Geld kann auch mal für mich arbeiten.

In Sicht auf die geschehenden Ereignisse der letzten Monate und mit der Sicht auf die nächsten sechs Monate kommt die Idee des Investment Schritt für Schritt näher in den Bereich des Möglichen. Es ist eine Option, eine Einnahmequelle zu generieren, die mir einen stetigen monatlichen Geldstrom beschert. Es wird mir ein Stück weit Sicherheit für die Zukunft geben.

Insgesamt kann ich sagen, dass mein Hauptaugenmerk auf den Bereichen des Anti-Konsums, der Persönlichkeitsentwicklung, der Nachhaltigkeit und der finanziellen Sicherheit liegt.

Fazit

Frugalistischer Minimalismus ist vielleicht keine Neuentdeckung meinerseits. Bestimmt nicht. Vielleicht auch nicht so gut erklärt und definiert wie ich es in meinem Kopf ist. Es gibt so viele Varianten dieser beiden Arten auf der Welt wie es Sand am Meer gibt, bestimmt auch diverse Mischformen.

Dies ist ein Lebensstil, in dem sich meine Persönlichkeit gut entwickelt und in dem ich mich sehr wohl fühle. Es dauerte, bis ich endlich wusste, was ich wie will und wie ich es erreichen möchte. Ich stelle mir die mich prägenden Themen wir Zahnräder einer Uhr vor. Ich brauchte Zeit, herauszufinden, wie die Maschine überhaupt funktioniert, welche Zahnräder überhaupt ineinander passen und wie ich es dann meinen Bedürfnissen nach ausbauen möchte. Bis jetzt gibt es viele Entwicklungen an ihr, die Tag für Tag besser ineinandergreifen und somit besser funktioniert.

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Was stellst du dir darunter vor? Ist Frugalismus und / oder Minimalismus überhaupt etwas für dich? Welche Erfahrungen sammeltest du?

eure tiffeck….

tiffeck

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