Meine Erfahrung während des Detox-Juni

Anfang Juni entschied ich, es wird Zeit für eine Veränderung, einen „Detox“. Worauf verzichtete und was implementierte ich in meinem Alltag, und das im ganzen Juni? Welche Erfahrungen machte ich in dieser Zeit?

Was bedeut eigentlich „Detox“? Es bedeutet übersetzt Entgiften. Um die im Körper gebundenen Gifte und Schadstoffe ausscheiden zu können, soll eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse- und Obstsäften, Entspannungsübung und Bädern dabei unterstützend helfen.

Ich stellte mein Neurodermitis in den Vordergrund und stellte mir diesbezüglich die grundlegende Frage:

Was löst es bei mir aus?

Ich hatte vier Übeltäter im Visier. Stress, Süßigkeiten, Alkohol und Zigaretten. Das letzte konnte ich langsam aber sicher ausschließen. Was den Süßkram und den Wein anbelangt bedarf es einer näheren Untersuchung über einen längeren Zeitraum.

Der Stress hat bei mir eine immense und weitreichende Größe erlangt, die ich zur Entwirrung erstmal entknoten muss. Dies ist der schwerwiegende Teil, der sich nicht auf Anhieb lösen lässt, vor allem nicht in einem Monat. Doch jeder Schritt vorwärts ist ein Schritt in die richtige Richtung.

1. Woche

Ich entschied, komplett auf Süßigkeiten wie Schokolade und Chips zu verzichten. Alkohol in jeder Form und Farbe war ebenfalls tabu. Zum Abbau von Stress gab ich mir jeden Tag Yoga. Immer im Wechsel eine Einheit Strech, eine Einheit Full-Body-Workout. Es klappte auf Anhieb sehr gut. Der Sonntag war dann der sportfreie Tag der Woche.

Ich mag es bisher. Statt Alkohol trinke ich eine Tasse Tee oder mal nur Wasser. Um mir meine Portion Süßes zu geben, schwenkte ich um auf Früchte zum snacken und Honig im Tee. Ich merkte bisher keine körperliche Veränderung in Bezug auf die Yoga Einheiten. Vielleicht demnächst.

2.Woche

Das mit der Nahrungsumstellung ging leichter als gedacht. Ich denke, wenn der Schalter im Kopf einmal umgelegt wurde, ist es ein leichterer Weg. Nur merke ich ein seehr leichtes Stolpern beim Sport. Zwar noch nicht so stark, aber ein kleines Unbehagen und „Zwang“ schleicht sich ein.

Habe ich mir vielleicht zu viel vorgenommen? Mit allem drum und dran, die Ernährung und den Sport parallel laufen zu lassen?

3. Woche

Ich tat es. Ich ließ ein paar Einheiten ausfallen. Was mir in der ersten Woche leicht von der Hand viel und gleich morgens gemacht werden konnte, verschiebt sich immer weiter in den Nachmittag hinein. Bis ich es gar nicht mache.

Sport läuft gerade nicht gut bei mir, Motivation ist down. Ich beiße jedoch durch, dass ich wenigstens 3 Full-Body-Workouts durchziehen kann!

4. Woche

Ok, Sport lässt sich wohl aktuell nicht mit mir vereinbaren. Diese Woche ging es auch noch in den Urlaub. Die Zeit war zu kurz, um mir das Workout komplett zu merken und eigenständig wiederholen zu können.

Nach ein paar Tagen am Meer stellte sich eine Reduktion meiner Neurodermitis im Halsbereich ein. Es ist immer noch etwas zu sehen am rechten Unterarm, doch damit bin ich zufrieden.

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Mein Fazit

Mein Fazit nach diesem Detox ist, dass ich jetzt weiß, dass es doch Alkohol und Süßigkeiten waren, die mich in die Neurodermitis trieben. Zumindest die treibende Kraft. Ein, zwei Gläser Wein trank ich doch und etwas zu naschen landete in meinem Mund. Ich muss aber sagen, dass mir die Lust danach während dieser Zeit verloren ging. Schön, wenn ich diese Sachen mir wieder genehmigen kann, doch „reinballern“ wie zuvor werde ich wohl nicht. Ich kenne jetzt meinen Körper besser und weiß, wie er ausarten wird, wenn ich wieder zu futtern beginne wie zuvor.

Werde ich sowas wieder machen? Bestimmt. Ich weiß aber nicht, ob es wieder ein ganzer Monat sein wird. Es sollte aber schon wieder etwas neues sein, woran ich noch wachsen kann und verändern möchte. Ich werde nicht wieder in alte Gewohnheiten schlittern, um dann sagen zu können: „Ich mache wieder ein Detox!“. Mein Gedanke dabei ist, dass Detox auch ein Teil Persönlichkeitsentwicklung sein sollte. Das habe ich mit diesem Detox geschafft.

tiffeck…

tiffeck

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