Tag der Arbeit – wieder ohne Arbeit… oder?

Bringen wir es auf den Punkt: es ist der 1. Mai 2022, der Tag der Arbeit und wieder ohne Arbeit. Also, um genau zu sein, seit 4 Monaten ohne feste Anstellung an einer Firma. Wie komme ich zu diesem Punkt in meinem Leben?

2020-2022 – die Corona-Jahre

mit Arbeit – ohne Arbeit

Hier fing es zum ersten Mal an, pünktlich zum Tag der Arbeit 2020 bekam ich die Kündigung meines damaligen Arbeitgebers – per Mail. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich schon, wohin es mit meiner Online-Präsens hingehen könnte, es war jedoch zu früh, um es ein richtiges „Business“ zu nennen. Eine Anstellung musste her. Nach ca. sechs Monaten Arbeitslosigkeit bekam ich „endlich“ wieder eine Beschäftigung bei einem Unternehmen. Dieser Beschäftigung ging ich bis Dezember 2021 nach. Um die Geschichte vollständig erzählen zu können, müssen wir etwas weiter ausholen.

Urlaubsflirt wird Liebe

Im Oktober 2018 fuhr ich nach Italien, in die Hauptstadt Rom. Dort lernte ich meinen aktuellen Partner kennen, bis vor kurzem führten wir eine Fernbeziehung. Dadurch war regelmäßiges Reisen zueinander an der Tagesordnung. Dass er gleich zu Beginn unserer Beziehung innerhalb Italiens mehrmals umzog, sogar für knapp ein Jahr nach Malaga (Spanien), dann zu mir nach Deutschland, zum Ende hin wieder nach Italien, erleichterte unser Beziehung bei Weitem nicht. Ab dem 01.02.2022 ist das zum Glück anders, dazu später aber mehr.

Die neue Welt

Mit dem Lockdown im Winter 2020/2021 begann es in mir zu rumoren, mir viel die Decke auf dem Kopf. Die eigentliche Arbeit, die ich vor Jahren erlernte, erfüllt mich nicht. Ich übte sie aus, um am Ende des Monats Geld auf meinem Konto zu haben, nicht der Arbeit an sich wegen. Das ist das Verrückte: ich lernte etwas, was mir Geld brachte, nicht etwas, was meiner Persönlichkeit entsprach. Aber anderes Thema, zurück zur eigentlichen Angelegenheit – in mir rumorte es. Somit reaktivierte ich meinen Blog, fing wieder an, ein paar Posts zu schreiben & zu veröffentlichen. Auch das Posten von Videos auf YouTube nahm Fahrt auf, das Streamen auf Twitch kam auch noch dazu! Doch ich machte es ohne Sinn und Verstand, ohne richtigen Fahrplan. Ich war überall und nirgends, zu spontan, zu unregelmäßig.


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wieder ohne Arbeit… oder?

Online arbeiten geht doch!

Damit fing es an, mit der nebenberuflichen Selbstständigkeit mit Twitch. Als ich Ende September 2021 den Affiliate Status auf Twitch erreichte, machte es Klick bei mir. Online Geld verdienen geht ja doch irgendwie! Die Naivität gepaart mit Hoffnung hatte mich voll und ganz im Griff. Ich dachte zu Beginn:

Ich werde jetzt Vollzeit-Streamerin, ihr könnt mich alle mal!

Tiffeck – sehr naiv

Weit gefehlt, WEIT geFEHLT! Der Hype um diesen Status flaute ab, spätestens um den Jahreswechsel herum. Denn Oktober entschied ich spontan, auszuwandern. Somit fokussierte ich mich neben der immer mehr werdenden Arbeit auf Twitch, Blog, Instagram, Privatleben, Entrümpeln, Papierkram, Sprache lernen, auf so viele Sachen, zu viele Sachen! Ich war einfach nur überfordert. Januar war nicht besser.


Folge den Links – folge der Kreativität


Auswandern – Neustart

Mit dem Auswandern wagte ich einen Schritt, der lebensverändernd ist. Nicht nur verließ ich den Kreis meiner Familie & Freunde, auch meine geliebte Umgebung, meine Muttersprache, im Grunde mein gewohntes Umfeld, in dem ich aufwuchs.
Was wir nicht alles für die Liebe tun… Mit dieser Entscheidung betrat ich Neuland! Deutschland kehrte ich den Rücken und Italien begrüßte mich mit offenen Armen – viel mehr mein Partner. Was erwartete mich? Viele Tränen, viele Umstellungen, an sich musst ich mit einem neuen Leben zurechtkommen. Und natürlich auch mit der Arbeitslosigkeit.

Selbstständigkeit… sowas wie

Jetzt sind wir wieder in der Gegenwart, der 01.05.2022, der Tag der Arbeit. Was ist in den letzten drei Monaten in Italien passiert? In dieser Zeit akklimatisierte ich mich an die neuen Lebensumstände, etablierte ein geregelten Tagesablauf, lernte die Umgebung kennen, natürlich auch die Sprache, vor allem mich selbst. Natürlich war das nicht leicht, ist es immer noch nicht. Ich hatte Heimweh, (noch) keine richtigen sozialen Kontakte in der nahen Umgebung – und keine Arbeit! Ich stellte fest, ich habe unglaublich viel Zeit, aber dumm rumsitzen kann ich nicht, dafür hätte ich nicht das Land wechseln müssen. Mit neuer Energie, Motivation und Hoffnung packe ich es an! Nur was? Ja, was fragt ihr?

die Online-Präsens von: tiffeck – folge deiner Kreativtät

Hier in Italien, kann ich mich endlich kreativ entfalten, der Kreativität freien Lauf lassen – auf allen Plattformen! Was heißt das für uns? Blog, Twitch, YouTube, Instagram, es wird losgehen! Wir bauen was gemeinsam auf, es wird ganz groß!

xoxo tiffeck…

Tag der Arbeit – wieder ohne Arbeit… oder?

tiffeck

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