Tag der grundlosen Nettigkeit – how to be nett

Heute ist Tag der grundlosen Nettigkeit. Dieser Tag wird ursprünglich in den USA gefeiert, doch wie vieles schwappt auch dieser Tag nach Deutschland über. Dieser inoffizielle Feiertag soll das Bewusstsein schaffen für mehr Nettigkeit im Alltag. Ich überlegte mir, was wir genau unter Nettigkeit verstehen und welche Möglichkeiten es gibt, sie mehr anzuwenden.

Was ist Nettigkeit überhaupt?

Als Freundlichkeit bezeichnen allgemeiner Sprachgebrauch und Sozialpsychologie das anerkennenderespektvolle und wohlwollende Verhalten eines Menschen, aber auch die innere wohlwollende Geneigtheit gegenüber seiner sozialen Umgebung.

wikipedia – Freundlichkeit

Deren Synonym sind u.a. auch Freundlichkeit, Herzlichkeit und Warmherzigkeit. Im Allgemeinen ist es ein Sammelbecken für die Freundlichkeit an sich, die du dir und anderen gegenüberbringst.
Doch wie? Du musst nicht gleich zum global agierenden Philanthrop mutieren, der Güter und andere Möglichkeiten ausschöpfst, um das Leid der Welt zu eliminieren. Es reicht schon, wenn die Nettigkeit im Kleinen geschieht.
Ich gebe dir hier ein paar Tipps, die dir helfen können, Nettigkeit in deinen Alltag zu integrieren – der Tag der grundlosen Nettigkeit lädt praktisch dazu ein!

Tag der grundlosen Nettigkeit – how to be nett

1. Briefe an deine Liebsten verschicken

Aus übrig gebliebenen Zetteln über schickem Briefpapier zu ausgefallenen bunten Varianten – die Möglichkeiten sind schier endlos. Die Hauptsache ist, dass der Inhalt von Herzen kommt. Ob es dein Partner/ deine Partnerin, beste*r Freund*in, Familienmitglieder oder andere dir wichtige Personen. Schreibe Freundliches auf anhand des Grundsatzes: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst“.

2. Lege Kleingeld auf den Gehweg

Du kennst das bestimmt auch, wenn du Geld findest – ob es Centstücke sind oder gar größere Scheine – es macht dich glücklich und froh. Gebe dieses Glück weiter, in dem du etwas Kleingeld irgendwo hinlegst, wo andere Menschen häufiger vorbeigehen.

3. dem Partner eine besondere Geste verschenken

Ob es nun ein kleiner Ausflug in den Park in der Nähe ist, ein paar Liebesbriefchen oder gar ein großes Ziel für die gemeinsame Zukunft – Die Geste sollte deiner Persönlichkeit und eurer Partnerschaft entsprechen. Mache nicht das, was andere von dir erwarten oder was du denkst, was andere von dir erwarten. Du bist du und andere sind andere.

4. Blumen verschenken

Blumen zu verschenken sind einer der Klassiker schlechthin. diese Geste hat eine schöne Symbolkraft. Mach dir mal Gedanken, welche Blumen für was stehen. Somit kannst du deinen Liebsten eurer Beziehung entsprechend passende Blumen schenken. Auch mal die Art und Weise zu verändern ist auch mal eine schöne Sache. Was ist mit Trockenblumen? Oder aus Papier? Wie sieht es mit wilden Blumen aus der Natur aus?

5. Hinterlasse nette Botschaften

Du kennst bestimmt diese Zettel an Haltestellen oder Lichtmasten, an denen kleine Schnippsel zum abreisen sind. Sowas kannst du auch als „Nettigkeit zum Mitnehmen“-Zettel verteilen. Oder mal Klebezettel mit „Du bist genug“ an öffentlichen Orten verkleben. Ich kenne es von mir, ich mag es ab und zu, nette Botschaften auf meinen alltäglichen Wegen zu finden, dir mir ein Lächeln auf die Lippen zaubern – auch, wenn es nur für kurz ist.

6. Komplimente verteilen

In meinem aktuellen Job kann ich es einfacher umsetzen, da ich den ganzen Tag mit fremden Personen zu tun habe. Komplimente gehen einem schwerer über die Lippen als Kritik – ich weiß nicht, ob das was typisch deutsches ist oder generell in der menschlichen Natur liegt, dass uns Negativität leichter über die Lippen geht als Positivität. Es fällt schwer, oh ja. Dafür hat es umso wertvoller, wenn es dir über die Lippen kommt. Versuch es mal, es tut gut!

7. Einfach mal Sachen verschenken

Ich mache das regelmäßig mit Büchern, da in meiner Laufnähe zwei Bücherschränke sind, in denen gebrauchte Bücher stehen. Ja, man findet dort nicht die neusten Bestseller-Bücher, doch dieses Verhalten legte ich ab. Wenn du ehrlich bist, wie oft liest du normalerweise ein Buch? Einmal? Zweimal? In der Regel nicht öfters. Somit kannst du dir die 5€-20€ sparen und gleich tauschen. Das geht natürlich auch mit Kleidung und anderen Gegenständen, die du nicht mehr benötigst und einen Abnehmer findest.

8. Jemanden die Tür offen halten

Eine unglaublich simple Geste, die du in deinen Alltag integrieren kannst – überall und jederzeit. Jemanden die Tür offen zu halten ist simpel, schnell gemacht und sehr nett.

9. Die Besorgungen einer bedürftigen Person erledigen

Gerade in der jetzigen Zeit ist es umso wichtiger, den bedürftigen in vielen Aspekten unter die Arme zu greifen. Sie können aufgrund der Beschränkungen isoliert sein, aufgrund von körperlichen Gebrechen, psychischen oder physischen Erkrankungen nicht außer Haus, sodass sie auf Hilfe anderer angewiesen sind – egal, ob es Lebensmittel oder andere Besorgungen sind.

10. Heute wird nicht gemeckert

Das ist ein Verhalten, was ich selbst bei mir allzu häufig beobachte. Mir ist kalt, habe Hunger, oh nein, es regnet wieder, es ist zu laut, zu leise….
Mir hilft es, mir am Ende des Tage bewusst zu machen, was gut lief. Welche positiven Ereignisse es gab, welche Highlights und ob ich einen Triumph zu vermelden habe – egal, ob groß oder klein. Dreh den Spieß um, denk an das, was dich positiv stimmt und dir an dem Tag gelang.

Der Tag der grundlosen Nettigkeit

Dieser Tag erinnert mich auch daran, was wir für selbstverständlich halten und manchmal vergessen. Gerade in den heutigen Zeiten sind Freundlichkeiten und nette Gesten ein Zeichen von gesellschaftlicher Verantwortung, die gehegt und gepflegt werden müssen.
Mögen dir diese Tipps helfen, etwas Nettigkeit in deinen Alltag zu bringen – es hilft dir und anderen, etwas Leichtigkeit und vielleicht auch etwas Glück in den Moment zu bringen.

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tiffeck

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