Wieder eine Fernbeziehung oder: wie wir uns auf das Große vorbereiten

Seit über einem Monat haben wir wieder eine Fernbeziehung. Wir haben so viel Zeit zusammen verbracht, so viele Monate gemeinsam, sodass dieser Monat mich unglaublich schmerzt. Potenziell liegen noch mindestens ein Monat der Trennung vor uns. Gedanken zum heutigen Thema schwirren mir seit Monaten im Kopf umher:
Wieder eine Fernbeziehung oder wie wir uns auf das Große vorbereiten.

Aus Fern wird Nah und wieder Fern

Wie ich mich freute, als er endlich bei mir einzog – auch nur für ein paar Monate. Es war ja voraussehbar, dass aufgrund unserer Pläne das Zusammenleben in Deutschland nicht auf Dauer sein wird. Doch es zeigte uns, wie wir uns verhalten, wenn wir 24/7 miteinander zutun haben. Die anfängliche Fernbeziehung schweißte uns zusammen und stärkte unser Selbstbewusstsein.

In der Zeit danach, die wir zusammen verbrachten, lernten wir uns so richtig kennen. Wie wir ticken, was uns aufregt, aber was uns auch wieder entspannt und beruhigt. Welche Hobbies wir haben und welchen Interessen wir nachgehen. Diese Zeit brachte uns auf die nächste Ebene, gar EbeneN. Wir verhalten uns gegenüber anders, wir wuchsen aneinander und lernten uns besser kennen. Somit weiß ich meinerseits, dass das Zusammenleben mit ihm sehr gut klappt. Diese Zeit bereitet uns auf den nächsten großen Schritt vor. Die jetzige örtliche Trennung von ihm zeigt mir, wie kostbar doch gemeinsam verbrachte Zeit ist und was sie mit einem mental macht.

Auf das Große vorbereiten

Wir haben vor, uns in Italien niederzulassen. Es kommt natürlich darauf an, was er für einen Job bekommt. Entweder verschlägt es uns in den Norden in der Nähe von Venedig oder in den Süden nach Bari. Beide Städte / Gebiete haben ihre Vorzüge. Da ich mir ja ein Business online aufbauen möchte, sind beide Areale für mich von Vorteil, aber auch die Situation an sich. Ich kann da ungemeine Vorzüge daraus ziehen, sowie in beruflicher als auch in sozialen Aspekten.

Auf was kommt es vor allem an? Vor allem auf die finanziellen Mitteln und die Fähigkeit der Kommunikation. Die Finanzen können wir abhacken, denn sie sind reichlich gedeckt. Die Sprache ist bei weitem wichtiger, denn sie ist der Schlüssel zum Erfolg, auf allen Ebenen. Ohne Sprache läuft gar nichts, das Leben geht weiter ohne einen. Ich möchte teilnehmen, an allem um mich herum.

Was die Zukunft so bringt

Was die Zukunft so bringt, können wir erst sagen, wenn sie beginnt. Mit unseren heutigen Taten und Entscheidungen ebnen wir uns den gemeinsamen Weg für unsere Zukunft im Land der Familie, mediterranen Küche und der dolce vita.

Ein neues Kapitel beginnt, nicht nur für mich, sondern auch für ihn. Wir beide sind entschieden, uns ein gemeinsames Leben aufzubauen. Wohin es uns verschlagen wird – eine kleine Wohnung oder einem großen Haus, wir werden es schaffen und glücklich werden.

Wieder eine Fernbeziehung oder: wie wir uns auf das Große vorbereiten

Gemeinsam schaffen wir alles, ich weiß es. So eine Herausforderung wird uns zusammenschweißen. Natürlich bringt so ein Schritt viele Unannehmlichkeiten mit sich und vieles bleibt auf der Strecke. Einige Personen werden sich von uns abwenden, einige gewinnen wir dafür dazu. Es ist der Lauf der Dinge, das Leben geht weiter. Auf jeden Fall haben wir uns, was auch geschieht.

Kurz der praktische Teil zur Einleitung für zukünftige Beiträge:
Ich werde mich hauptsächlich auf die Internetpräsens der Europäischen Union zum Thema „Leben im europäischen Ausland“ verlassen. Sie ist eine sichere Quelle, um sich über die wichtigsten Aspekte dieses Schrittes bewusst zu werden und eben diese einzuleiten.

tiffeck

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